Aber Du bist am Leben

Ein Mensch, den man mag, den man kennt, den man schon einmal gesehen hat stirbt. Das trifft einen. Je nachdem wie sehr man mit diesem Menschen verbunden war.
„Aber Du bist am Leben…“
Soll ich mich dadurch besser fühlen? Dass jemand anderes als ich gestorben ist? Dass ich hier sitze und oft genug sehr gern tot wäre und jemand, der gern gelebt hat nun gehen musste?
„Aber Du bist am Leben…“
Dieser Satz ist wie ein verbaler Hieb in die Magengrube. Er lässt Traurigkeit nicht allein, sondern bringt auch noch Wut mit.
„Aber Du bist am Leben…“
Bin ich das?

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Ein Kommentar zu “Aber Du bist am Leben

  1. RandomUsername sagt:

    Vielleicht trifft dich der Satz so, weil du dich nicht am Leben fühlst, sondern „nur“ existierst?
    Warum wärst du denn gerne oft tot? 😦

Senf dazu?

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